Über Blog-Stöckchen und Best Blog Awards – ein Medley

Man hat mich beschmissen. Mit Blogstöcken und sogar mit einem Best Blog Award. Ich halte das so wie Christine von Mama-arbeitet: ich lese je nach Thematik diese Fragebögen gerne, möchte aber niemanden selbst taggen. Wer mitmachen will, macht einfach mit und ich lasse gerne jeden Pingback zu, der mich diesbezüglich erreicht.

Ich breche hier mit allen Regeln, denn erstens tagge ich nicht zurück, zweitens werde ich mir keine neuen Fragen ausdenken, drittens mische ich zwei Blockstöckchen miteinander und zu guter Letzt erlaube ich es mir sogar, mir nur die Fragen rauszupicken, die mich am meisten ansprechen. Mein kleines Revoluzzer-Herz schlägt Purzelbäume, ich bin ja so Rock´n Roll.

Liebe Wiebke und Sabine ich hoffe, ihr könnt damit leben 🙂

Los geht’s:

Bloggen:

Sind Tagging-Spiele aus Deiner Sicht geeignet, um Blogs zu vernetzen?

Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich eine Vernetzung bringen. Ja doch, irgendwie schon. Man kommt an Blogs vorbei, die man sonst nie kennenlernen würde, was sehr erfrischend ist. Die Blogparade 20 Facts about me bringt mir z.B. enorm viel Zulauf. Das ist ein sehr angenehmer Nebeneffekt.

Über was berichtest Du in Deinem Blog besonders gerne?

Ich berichte über das, was mich beschäftigt. Das kann alles sein, oft müssen meine Kinder als Blogthematik herhalten, Vereinbarkeit ist ebenfalls immer wieder Thema und ganz oft, was mein Herz so antickert.

Wenn Du wählen müsstest zwischen Deiner Lieblingsserie schauen und einen neuen Blog ins Netz stellen, wie würdest Du Dich entscheiden?

Ich habe früher sehr gerne und viel Fernsehen geschaut. TV an, Hirn aus. Das habe ich als sehr entspannend empfunden, weil es da oben nämlich ansonsten nie still ist. Mit Fernsehen geht das. Das macht mich aber immer weniger an. Stattdessen treibe ich mich jetzt viel in diesem Internet rum, diskutiere in Netzwerken für berufstätige Mütter, chatte mit Freunden, twittere, folge vielen empfohlenen Links und sauge Informationen in mich auf. Dennoch würde ich vermutlich eher TV schauen, als einen neuen Blog zu eröffnen. Mir reicht eigentlich einer.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Die meisten Ideen verblogge ich sofort, ich bin da nicht so der Sammler. Ich habe keinen Pool an Ideen, aus dem ich schöpfen kann, auch habe ich diesen Anspruch nicht. Ich bediene meinen Blog, wenn ich ein Thema habe, nicht nach festen Zeitmustern. Einen Blogbeitrag habe ich aber tatsächlich in der Pipeline, doch nur, weil er sich als viel komplexer herausgestellt hat, als ich es ahnte. Was ich zusammengesammelt habe, liegt in meiner Ordnerstruktur auf dem Laptop. Ungesichert versteht sich.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick / Shortcut fürs Bloggen / im Internet

Sowas gibt es?

Arbeitsweise:

Ein Blog-Thema findet mich meistens von ganz allein. Irgendwann begegnet mir etwas, von dem ich weiß, darüber werde ich schreiben. Dann rotiert das meistens so ein bis zwei Tage in meinem Kopf, formt sich zum ersten Rohtext. Wenn ich meine, soweit zu sein, schreibe ich es einfach nieder. Anschließend redigiere ich meinen Text mehrfach, wenn auch nicht so, wie ich es beruflich machen würde. Und dann publiziere ich. Sofort.

Über mich

Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?

Ich habe die Marotte, immer mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen. Das entbehrt weniger einer wahnsinnigen Intellektualität, als meiner unglaublichen Ungeduld und Neugier. Deshalb dauert es auch sehr lange, bis ich ein Buch tatsächlich komplett durch habe. Die letzten zwei waren „Der kleine Prinz“ und „Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“.

Derzeit lese ich:

– Das Arroganz-Prinzip von P. Modler

– Visual Reading von C.Grüning

– Zweierlei Glück von G.Weber

– Mama muss die Welt retten von C.Rosales und I.Grütering

Womit hat Dich Dein Kind heute überrascht/erstaunt?

Nun, der Tag heute ist noch sehr jung, von daher kann ich die Frage für heute nicht beantworten. Aber sie überraschen mich ständig. Die letzte große Überraschung war am Sonntag. Ich hatte um halb 10 bereits einiges im Haushalt erledigt, allen voran war ich damit beschäftigt, das Kinderzimmer im Live-Betrieb aufzuräumen. Das ist kein Spaß und eigentlich unmöglich. Und so setzte ich mich kurz! an den Küchentisch, nahm mein Smartphone in die Hand und schaute mal bei Twitter rein, als meine Große (4) kam und fragte: „Mama, spielst du was mit mir?“ Ich antwortete mit einem langgezogenem „Neeeeeee…..“. Und da sagt sie doch glatt: „Aber du sitzt da doch nur!“

Ich denke, ich werde in Zukunft nicht viel zu lachen haben. Hier in dieser Familie. So rein kommunikativ.

Aber es gibt auch wundervolle überraschende Momente, die einen ganzen Tag andauern.

Wann könntest Du aus der Haut fahren?

Bei jeglichen Handarbeiten. Ich kann stundenlang einen Cent auf irgendeinem Finanzkonto suchen, aber wehe, ich muss was Nähen. Da werde ich total zwider. Aber was es heißt, aus der Haut zu fahren, habe ich erst mit den Kindern gelernt. Nie hätte ich gedacht, dass sie solche Gefühle hervorrufen könnten und zwar in jede Richtung.

Was bringt Dich wieder runter?

Das finde ich sehr schwierig. Denn wenn meine Große von jetzt auf gleich von Null auf 100 geht, dann bin ich immer gleich auf ihrem Niveau. Und das ist ja eine einseitige Geschichte. Sie lässt alles an mir aus, aber ich kann die Energie, die in mir steckt ja in der Form nicht zurückgeben. Wenn ich merke, dass es nicht mehr geht für mich, wechsel ich den Raum.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

Ich benutze Wunderlist. Sehr einfach, aber für meine Zwecke völlig ausreichend. Hier notiere ich neben klassischen To-Do’s Einkaufszettel (sehr sehr praktisch), Wünsche von mir/von anderen sowie Erinnerungen.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

Kaffeemaschine. Wobei das nicht stimmt, dann würde ich handfiltern. Ich vermute, ohne Herd und vor allem ohne Waschmaschine könnte es schwierig werden. So offenes Feuer kommt ja recht schlecht in der Wohnung. Auch die Spülmaschine möchte ich nicht missen.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Mag das mal jemand für mich beantworten und mir einen kleinen Ego-Push verpassen? Da wird es doch was geben, oder?

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Nichts. Ich höre am allerliebsten Musik im Auto und hier laut und rockig. Aber beim Arbeiten oder im normalen Alltag machen mich Nebengeräusche narrisch.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Ich liebe es, sehr lange wach zu bleiben, zu erleben, wie sich die Nacht über alles legt und die Welt langsam einschläft. Ich werde da auch sehr kreativ. Gleichzeitig stehe ich gerne sehr früh auf um zu erleben, wie die Welt langsam aufwacht. Diese Zwischenzeit, wo viele Menschen schlafen ist eine ganz besondere. Das hat einen gewissen Zauber. Leider beißen sich meine Vorlieben. Momentan versuche ich vor 22 Uhr ins Bett zu gehen, weil ich um 5 Uhr aufstehe. Hätte ich keine Zwänge, würde ich vermutlich das lange Aufbleiben vorziehen und bis in die Puppen schlafen.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Hm, mal kurz überlegen. Ich bin auf Facebook aktiv, auf Twitter, auf Xing, ich blogge, ich sang im Chor – ich bin mir nicht sicher, aber ich würde sagen: Extrovertiert.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Das ist ein Spruch, der mich schon sehr lange begleitet und mir seit jeher sehr viel Kraft gibt:

Es gibt Menschen, die nicht mehr an die Sonne glauben können, wenn es einmal Nacht wird. Ihnen fehlt das bißchen Geduld, zu warten, bis der Morgen kommt. ( Phil Bosmans)

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Und hier noch die Beitrage von Wiebke http://verflixteralltag.blogspot.de/2013/12/best-blog-award.html und Sabine http://textania.de/2013/12/wie-blogge-ich-this-is-how-i-work/

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Eine Antwort zu Über Blog-Stöckchen und Best Blog Awards – ein Medley

  1. Wiebke schreibt:

    Toll, dass du mitgemacht hast. Sehr schön geworden. Am besten gefallen hat mir „Aber du sitzt da doch nur“ 🙂 Da musste ich loslachen. Bin mal gespannt, was mein Wirbelwind die nächsten Monate so von sich gibt. Bei ihr fängt das Sprechen ja jetzt erst an.

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