Wohin mit den Weihnachtssüßigkeiten der Kinder?

IMG_20140105_205037Zu Weihnachten haben uns jede Menge Pakete erreicht, die uns von der fern wohnenden Verwandtschaft zugeschickt wurden. Das war wundervoll und jedes Paket war gefüllt mit liebevoll ausgesuchten Geschenken und Süßigkeiten. Die Kinder haben vier Tage begeistert ausgepackt und obwohl sich in jedem Paket verhältnismäßig zurückhaltend Süßigkeiten befanden, hat sich einiges angesammelt. Weil es gut gemeinte Geschenke für die Kinder sind, habe ich ein schlechtes Gewissen, dennoch widerstrebt es mir, die Kinder das alles essen zu lassen. Heute sammelte ich die Süßgkeiten in einem Karton und wurde mir der Menge richtig bewusst. Ich fragte über Twitter nach:

Die Resonanz war riesig und überzeugt davon, dass es vielen Familien ähnlich geht, möchte ich euch diese Informationen nicht vorenthalten.

Zuerst mein persönlicher Favorit, weil das eine Lösung ist, die auch den Kindern zugute kommt, in für mich erträglichen Mengen:

Frau Rosenbergs Rezept: Normaler Rührkuchenteig aus 300g Butter, 300g Zucker, 4 Eiern, 300g Mehl & 1TL Backpulver für eine Kastenform. + Schokolade, 55-60 Min bei 180 Grad Umluft.

Mama notes schrieb kurz und knapp: Opfere Dich! ;), aber dass muss ich ablehnen, da ich befürchte, nein weiß, dass meine Figur das auf Dauer nicht tolerieren wird.

Johannes Korten empfahl: Rationieren. So schnell verdirbt das Zeug ja nicht 😉

An sich ist das eine gute Lösung, vor allem, wenn man das Zuckerzeug nach Haltbarkeit sortiert. Aber: Zum einen habe ich noch nicht einmal das Osterzeug 2013 im Griff. Zum anderen liegt die Haltbarkeit „nur“ zwischen 6-12 Monaten und dann kommt ja laufend etwas dazu. Fasching und Ostern 2014 nahen, die Geburtstage der Kinder sind im April und zudem erhalten sie einfach so immer wieder Süßes.

Frische Brise empfiehlt: Schokomüsli, Schokokuchen, verschenken… 

Apropos verschenken, hier noch eine gute Lösung, die sicher für Absatz und bestimmt gleichzeitig für Beliebtheit sorgt:

Nachtrag 06.01.2014:

Die Schlimme Helena hatte gestern einen Ideen-Anfall nach meinem Blogbeitrag und beschoss mich mit lauter tollen Rezepten und Möglichkeiten, die Weihnachtsschokolade weiterzuverarbeiten. Die Ideen sind toll und machen Lust, gleich loszulegen. Und weil ich den Weiterverarbeitungsgedanken eh favorisiere, schreibe ich hiermit meinen ersten Nachtrag zu einem meiner Blogbeiträge.

Natürlich konsumieren die Kinder mit diesen Ideen ebenfalls die Schokolade. Aber sie verteilt sich auf mehrere Personen. Zudem ist es ja gerade bei den Schokoweihnachtsmännern so, dass diese nach dem Kopf abbeißen spontan an Attraktivität verlieren und dann unbeachtet herumliegen. Gerade dafür bieten diese Ideen gute Weiterverarbeitungsmöglichkeiten.IMG_20140106_141223

Kakao zum Verschenken:

100g Weihnachtsschokolade/ Schokoladenreste, 2 TL Kakaopulver, wahlweise ein bisschen Zimt oder Koriander oder ganz wenig gemahlene Nelke oder Anis. Oder oder oder…

Schokolade schmelzen und temperieren. Die geschmolzene Schokolade auf 8-10 Pralinenformen/Eiswürfelformen oder ganz gut: leere Fruchtzwergebecher aufteilen und einen Lutscherstiel hineinstecken. Mit Kakao bestreuen und erkalten lassen. Einfach in warme Milch einrühren, wahlweise mit Honig, falls es nicht sowieso schon süß genug wird.

Schön eingepackt ein tolles Geschenk und auch daheim eine besondere Freude für die Kinder.

Hier noch ein weiteres Rezept um Trinkschokolade selber zu machen (sicher auch ohne Thermomix machbar).

Weitere Tipps/Rezepte:

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4 Antworten zu Wohin mit den Weihnachtssüßigkeiten der Kinder?

  1. Sebastian schreibt:

    Sooo dramatisch sieht die Menge doch gar nicht aus 🙂
    Schokolade wird auch nicht schlecht (sie kennt meist ihr eigenes MHD gar nicht, wenn man sie fragt), höchstens etwas Kakaobutter tritt aus, aber auch das dauert ziemlich lange. Bei Füllungen die nicht aus reiner Schoko (oder Luft) bestehen sieht das natürlich anders aus.

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Hallo Sebastian,
      was du siehst, ist ja nur die obere Schicht 🙂 .
      Und auch, wenn Schokolade lange hält, stresst mich der laufende Nachschub ein wenig und ich bin froh um die vielen guten Lösungen.
      Viele Grüße
      Tina

  2. Rosalie schreibt:

    Oh das kenn ich gut. Witziger weise isst meine 21/2jährige keine Süssigkeiten und füttert die der lieben Mama. Das hab ich ihr gar nicht absichtlich beigebracht. Aber sie will auch nicht mal probieren. Dafür war ich heut wieder beim Sport…

  3. Iiiiiihihiiich opfere mich : – )))))) – gerne!

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