Ich bin mehr als meine Vergangenheit. Nur was?

Ich bin 36 Jahre alt, also in einem Alter, von dem ich als Kind dachte, dass man dann keine Probleme mehr habe. Schon immer war ich ein nachdenklicher Mensch, bereits als Kind konnte ich mich vollkommen in meinen Gedanken verlieren. So sehr, dass ich einmal in der Kirche stehen blieb, als sich alle wieder hinsetzten und ich es minutenlang nicht bemerkte, zur Freude meiner Pflege-Brüder und zum Ärger meines Pflege-Vaters. Als Jugendliche verlor ich mich in meinen Grübeleien. Als Erwachsene kann ich das besser beobachten und auch manchmal stoppen. Ich bin nicht immer Geißel meiner Gedanken, aber oft.

Besonders gut und gerne kann ich beim Autofahren nachdenken, meine lange Fahrtzeit zur Arbeit, in Summe eineinhalb Stunden am Tag, kommt mir dabei entgegen. Ich empfinde diese Zeit fast als therapeutisch, ich kann dort so vieles sortieren, für mich neu ordnen, mich gut dabei beobachten und vieles relativieren.

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Dabei fiel mir vor kurzem auf, dass ich meiner Vergangenheit sehr verhaftet bin und ich mich darüber identifiziere. Und ich kam an den Punkt, an dem ich dachte, dass das nicht mehr gut ist und ich loslassen muss. Ich hatte nie ein Problem damit, darüber zu reden, dass ich als Pflegekind aufwuchs, ohne Mutter und ohne Vater, dafür in einer guten Pflegefamilie. Ich bin überzeugt davon, dass mich diese Redefähigkeit auf vielen Ebenen gerettet hat. Und mir fällt auf, dass ich dafür Anerkennung will. Dafür, was ich geleistet habe, dafür, dass ich trotzdem so gesund bin, dafür, dass ich gekämpft habe und es noch tue und dafür, dass das Gott weiß nicht leicht war. Und während ich da im Auto saß und mir der Gedanke kam, meine Vergangenheit loszulassen, schoss es mir durch den Kopf: „Ja, aber was bleibt denn dann noch von mir?“

Ich kann das durchaus sachlich betrachten und natürlich ist das Quatsch. Ich bin ja mehr, als die Summe meiner Erfahrungen. Aber was?

Hinzu kommt, dass meine Kinder mit ihren nun fast fünf und drei Jahren in einem Alter sind, in dem ich ganz viel erlebt habe. Ich sehe die Große an, wie behütet sie aufwächst und erinnere mich zwangsläufig daran, dass ich genauso alt war, als ich meine Mutter endgültig an den Alkoholismus verlor und ihr das Sorgerecht für mich entzogen wurde. Bis es soweit kam, hatte ich einiges gesehen, war nicht selten nachts alleine und habe oft Hunger gelitten. Für mich dachte ich immer: „War nicht so schlimm“, aber betrachte ich meine Tochter und verstehe in dem Zusammenhang das Alter, zerreißt es mich fast. Es ist so verdammt schwer, sich darin nicht zu verlieren. Die Gefühle, die da kommen, nur zu beobachten, nicht zu schlucken, sondern durchlaufen zu lassen, zu beobachten und dann auch wieder gehen zu lassen, keine Angst davor zu haben. Nicht die Situation nochmal zu durchleben, nicht ins Kind-sein zurückzufallen, sondern als erwachsene Frau, die ich nun bin, zu beobachten und für das kleine Kind in mir Verständnis zu entwickeln, dass es so bedürftig ist, weil ihm so viel fehlt.

Kinder spiegeln so unglaublich viel. Jedes Kind trotzt, aber ich wusste bereits, was Trotzen ist, da hatten andere Eltern mit Kindern im gleichen Alter nur davon gelesen. Eine Therapeutin meinte einmal zu mir, dass es ein gutes Zeichen für die Beziehung zwischen meiner Tochter und mir sei, dass meine Tochter sich bei mir so lassen kann. Denn sie ist sich sicher, dass ich sie liebe, dass sie sich „so“ benehmen kann, weil sie das Vertrauen hat, dass dennoch alles gut ist. Und so sehr es mich oft herausfordert, ein kleines Dynamitfass als Tochter zu haben, so sehr bewundere ich sie auch dafür. Sie ist ganz bei sich, sie weiß was sie will und wenn nicht, dann mindestens, was nicht. Ich war kein Kind, dass sich so lassen konnte. Weil ich es mir nicht leisten konnte. Und auch daran erinnern mich meine Kinder. Doch es bringt nichts, all dem nachzutrauern. Aber es weckt Verständnis, es erklärt mir, warum ich mich in manchen Situationen zurücknehme und mich, wenn ich es nicht tue, stundenlang gräme. Warum es mir so unglaublich schwer fällt, auszuhalten, wenn ich glaube, dass mir mein Gegenüber gerade nicht so zugewandt ist.

Manchmal denke ich, meine Tochter lebt für mich die Wut, die ich mir nie leisten konnte. Und wenn wir mal wieder einen harten Tag miteinander hatten, setze ich mich abends, wenn sie schläft an ihr Bett und flüster ihr ins Ohr: „Ich sehe, was du für mich tust und ich danke dir dafür. Dafür, dass du mich so liebst, dass du dieses Päckchen für mich tragen willst. Aber ich bin nun erwachsen und ich nehme dir hiermit die Verantwortung wieder ab. Du darfst und sollst einfach nur Kind sein und ich trage mein Päckchen selbst.“

Meine Vergangenheit wird immer ein Teil von mir sein, aber sie ist nicht, was mich ausmacht. Was dann bleibt? Unglaublich viel Zeit und Raum. Es bleibt das Jetzt, nicht das Gestern, auch nicht das Morgen.

Wie das gehen soll? Indem ich mich zurückhole, wenn ich gedanklich abschweife. Indem ich mich auf das konzentriere, was ich gerade tue – wirklich konzentriere. Und indem ich mich nicht mit meinem Denken identifiziere, es ist nicht immer alles wahr, was ich denke. Ich will mich nicht mehr in meinen Gefühlen verlieren, sondern zum Beobachter von selbigen werden. Nicht werten, sondern liebevoll mit mir selbst umgehen. Indem ich mich selbst so behandel, wie ich meine Kinder behandel. Wertschätzend.

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41 Antworten zu Ich bin mehr als meine Vergangenheit. Nur was?

  1. Mamamania schreibt:

    Wow. Ich finde es wunderschön, wie deine Sichtweise auf das Wesen deiner Großen ist und wie schön du das reflektieren kannst! Bewundernswert.

  2. Mama spinnt schreibt:

    Ich habe ein bisschen geweint. Das ist so treffend und regt mich sehr zum Nachdenken an. Die Ähnlichkeit unserer Töchter eben, das ist kein Zufall. Du hast wahrscheinlich den Schlüssel gefunden. Ich suche noch. (Aber ich werde ihn finden!)
    Danke fürs Teilen!!! ❤

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Natürlich will ich niemanden zum Weinen bringen, dennoch freut es mich, wenn meine Texte berühren und wenn sie zum Nachdenken anregen. Vielleicht magst du deine Gedanken mit mir teilen, wenn du soweit bist?

      Ich wünsche dir viel Mut und Kraft, dich deinen Geistern zu stellen. ❤

  3. dieschlimmehelena schreibt:

    Der schönste, wahrste Text, den ich seit langem gelesen habe.

    Was bleibt? Es bleibt Raum. Zeit. Liebe. Du.

  4. Mama notes schreibt:

    Liebe Tina, Danke dass Du das über deine Bedenken hinweg geteilt hast! Ich finde es wunderbar und bewundernswert wie Du Dich siehst, Dein Kind siehst… Als du geschrieben hast was du ihr nachts ins Ohr flüsterst musste ich feste schlucken! So schön! Du kannst viel Liebe geben, das ist immer toll und bei deiner Geschichte bestimmt eine echte Lebensleistung. ❤
    Wir alle sind ja ein Produkt unserer Vergangenheit, der Schmerzen aber auch der Guten Dinge, der Liebe. Und dazu kommt die eigenen Reflektiertheit. Ich habe nichts traumatisches erlebt aber ich würde denken, dass man sich nicht lösen kann von der Vergangenheit, weil sie einen ja geformt hat. Vielleicht vom Schmerz lösen, vielleicht vergeben?
    Alles Liebe ❤

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Danke für deine lieben Worte. Ich hege keinen Groll, Vergeben ist daher nicht mein Thema. Ich meine sich lösen im Sinne von sich nicht darüber definieren und vor allem nicht in dem Schmerz zu bleiben, genau wie du schreibst.

  5. Marisa schreibt:

    Liebe Tina! Ein toller Text. Ich kann verstehen, dass es Dir schwer gefallen ist, ihn zu veröffentlichen. Ich kann viele Deiner Gedanken nachvollziehen. Ich mache mir auch immer so viele Gedanken, die auch oft um meine Kindheit kreisen. Ich wurde als Kind viel „geärgert“ von Klassenkameraden, weil ich schüchtern und nachdenklich und ein leichtes Opfer war. Ich mache mir ständig Sorgen, dass meine Kinder so werden wie ich als Kind war und möchte sie mit aller Macht davor beschützen. Aber sie müssen ihre eigenen Erfahrungen machen und werden ihre eigene Persönlichkeit entwickeln. Deine schwere Kindheit hat Dich sicher geprägt, doch Du hast Recht, irgendwann muss man loslassen. Es macht Dich zwar zu dem, was Du bist, aber es sollte nicht Dein heutiges Leben bestimmen. Freu Dich, dass Du Deinen Kindern eine schöne Kindheit bieten kannst und hol sie vielleicht mit ihnen zusammen nach? 🙂
    Alles Liebe, Marisa

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Liebe Marisa,
      danke! Jetzt musste ich schlucken. Und ja, die Kinder erinnern nicht nur, sie bieten auch die wundervolle Chance, das innere Kind wieder hervorzuholen und gewisse Dinge nachholen zu können. Wenn das gelingt, ist es einfach nur wundervoll. Das hat auch was mit Konzentration zu tun. Wenn man sich von Kindern einfangen und davon tragen lässt…
      Liebe Grüße,
      Tina

  6. Mama arbeitet schreibt:

    Liebe Tina,

    das ist ulkig. Genau das habe ich heute nachmittag auch gedacht, als ich in der Therme meine Gedanken schweifen liess und sortierte. Bin ich mehr als die Summe meiner Erfahrungen? Inwiefern definiere ich mich über meine Vergangenheit, und wen interessiert das ausser mir? Und natürlich fällt dieser Blick auf einen selbst anders aus, wenn dann noch Kinder da sind. Gar nicht einfach, da zu wissen, wer man ist und wer man sein will.

    Viele Grüsse, Christine

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Liebe Christine,
      an dich habe ich heute auch gedacht, ohne dass ich konkret sagen kann, was genau. Du warst einfach da, das ist in der Tat ulkig. Wenn du mit deinen Gedanken fortgeschrittener bist, würde ich mich sehr freuen, wenn du sie (mit mir) teilst.
      Liebe Grüße,
      Tina

  7. Mom meets Poetry schreibt:

    Danke für diesen ehrlichen und mir aus der Seele sprechenden Beitrag. Die eigenen Kinder rufen häufig die Monster der selbst erlebten Kindheit hervor. Es ist schön wie emotional aber gleichzeitig distanziert du deinen Gedanken und Gefühlen Ausdruck vermittelst! Und slles sehr reflektiert. Regt mich an zum Nachdenken und hilft mir bei meinem eigenen Lernprozess. Zum Thema „Kinder so sein lassen“ habe ich auch vor längerem etwas geschrieben. Es geht da auch um das „Innere Kind“ – je nachdem wie man es für sich interpretieren möchte.
    http://momery.wordpress.com/2013/08/27/dein-kind-3/
    Jedenfalls: Danke für deine Ehrlichkeit!
    Alles Liebe!
    Claudi

  8. Frische Brise schreibt:

    Danke für Deine Worte! Du machst das toll, ehrlich.

  9. Sara schreibt:

    Das ist ein unglaublich schöner und ehrlicher Text. Großartig, wie Du Dich selbst und Deine Gefühle reflektieren kannst, das kostet sicher sehr viel Kraft.
    Ich mußte arg schlucken beim Lesen und finde mich ein bißchen wieder.
    Jetzt verstehe ich auch, warum Du zögertest, das zu veröffentlichen, aber es war richtig. Wichtig ist ja nicht nur, es niederzuschreiben, sondern auch, dass es gelesen wird.
    Danke für diesen wunderbaren Text!

  10. Mamatanzt schreibt:

    Liebe Tina, man ist mehr als die Summe seiner Erfahrungen, daran glaube ich. Niemand kann losgelöst von seiner Vergangenheit leben, aber das Jetzt und das Hier, beim unerwartet offenen Gespräch mit einem Freund, beim gedankenverlorenen Spiel, beim Schreiben und Lesen eines so mutigen Posts wie obigem, das alles macht einen Menschen ebenso aus und kann ihn prägen. Das Oberstübchen von Kindern wie auch von Erwachsenen ist ja – in unterschiedlichen Tempi- zu immer neuen Vernetzungen fähig, und wenn sich unsere graue Masse durch neue Reize umbauen kann, dann entwickeln doch auch wir uns damit weiter. Danke für Deine Offenheit! Alles Liebe Anne

  11. Mamatanzt schreibt:

    Mh, ich bin mit meinem Kommentar nicht zufrieden, darf ich noch einmal nachbessern? Ich meinte: Wer sich Offenheit für Neues, für Anderes bewahrt, der hat es in der Hand, seinem Leben Impulse zu geben, die ihn in andere Richtungen als die vermeintlich vorgezeichneten tragen. Ja, ich glaube, das wollte ich sagen. 🙂 Einen schönen Abend wünsche ich Dir. Anne

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Liebe Anne,
      danke für deine Gedanken, da steckt gleich ganz viel drin. Genau, Hingabe im Spiel, Schreiben und Lesen macht sicher ganz viel aus. Zusammen mit der von dir angesprochenen Offenheit sicher ein guter Weg.
      Danke für deine liebe Rückmeldung.
      Tina

  12. Kerstin schreibt:

    Ein sehr mutiger und schöner Text. Sende Herzensgrüße, Kraft und Zuversicht.
    Kerstin

  13. Hannes schreibt:

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Dir Selbstwertschätzung und Selbstliebe immer öfter gelingen. Ich weiß, wie schwierig das mitunter ist. Der Text hat mich sehr bewegt. Danke.

  14. linsensicht schreibt:

    oh gut ich bin nicht das einzige männliche Wesen hier 😀 Danke für diesen Text und ganz besonders für den Abschnitt mit deiner Dynamit-Tochter. Ich habe auch so ein Exemplar und sehe es jetzt ganz anders nachdem ich deinen Text gelesen hatte. Sie lässt sich so gehen weil sie es kann, weil sie es bei uns kann und wir sie lieben egal was ist.
    Ein sehr bewegender Text, dein Text.
    Lieben Gruß
    Chris

  15. Heike Heim schreibt:

    Hallo Tina,
    Dein Text hat mich sehr persönlich berührt, weil ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Allerdings ohne das Glück in einer liebevolllen Pflegefamilie aufgefangen zu werden. Meine Mutter starb als ich 25 Jahre alt war, aber ich war schon lange davor zu ihrer Mutter geworden . Was bleibt einem Kind zu tun, wenn die eigenen Eltern schwach sind? Deshalb finde ich Deine Gedanken wichtig und richtig und wie Du Deinem Kind die Verantwortung immer wieder entziehst! Du bist ein kleines Stück weit die Summe Deiner Erfahrungen, aber auch zu einem großen Stück die Frau, die liebevoll, fürsorglich, schützend und stärkend die Verantwortung da lässt, wo sie hingehört, bei sich! Bleibe bei Dir und sei dankbar! Du darfst auch Dich so lassen, wie Du bist und ein kurzer Blick zurück hilft uns zu sehen, ob wir noch auf dem richtigen Weg nach vorne sind.
    Ich danke Dir, denn Du hast mir gezeigt, dass auch schlimme Erfahrungen etwas Gutes in sich tragen können.

  16. Wow, Danke für diesen sehr persönlichen Einblick verbunden mit einer exzellenten Schreibe! Alle guten Wünsche von me&i !

  17. kleinwirdgross schreibt:

    Das ist ein wundervoller Artikel! Besonders hat mich der Flüster-Teil berührt. Hast Du das intuitiv gemacht oder darüber gelesen? Ich frage nur, weil ich erst ein Buch gelesen habe, in dem ein bisschen auf diese Sicht eingegangen wurde, dass Kinder ausleben, was Eltern (aber auch schon verstorbene Familienangehörige) nicht leben konnten. Würde gerne mehr darüber erfahren…
    LG
    Petra

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Liebe Petra,

      ich beschäftige mich schon einige Jahre mit systemischen Zusammenhängen innerhalb von Gruppen, bzw. in Familien. Das hilft mir sehr oft weiter. Deshalb habe ich eine gewisse Kenntnis darüber. Mit diesem Hintergrundwissen kam mir die Idee, mit meiner Tochter so zu verfahren.

      Darüber mehr erfahren zu wollen, halte ich für sehr sinnvoll. Es ist sehr spannend und öffnet den Blick. Ich wünsche dir viel Freude dabei.

      • kleinwirdgross schreibt:

        Danke für die Antwort! Hast Du ein oder zwei in dieses Thema einführende Buchtipps für mich? LG Petra

      • vomwerdenzumsein schreibt:

        „Zweierlei Glück. Die systemische Psychotherapie Bert Hellingers“ von Gunthard Weber ist eine gute Einführung. ISBN 9783896701978

        Ich habs mir gebraucht bei booklooker.de bestellt, da finden sich viele günstige Exemplare.

  18. Katharina schreibt:

    Danke sehr für diesen Text. Jedes von uns hat ein mehr oder weniger schweres Rucksäcklein zu tragen. Und die Sache mit der Eigenliebe ist für Menschen unserer Generation so viel schwieriger, als die Sache mit der Nächstenliebe. Ich glaube, das biblische “Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst” ist in beiden Richtungen zu verstehen. Also auch: “Liebe dich selbst, wie deine Nächsten”. Und diese zweite Leseweise ist an manchen Tagen verflixt schwierig umzusetzen.

    • vomwerdenzumsein schreibt:

      Liebe Katharina,
      ja, da ist was dran, sowohl an dem Umkehrschluss der biblischen Aufforderung, wie auch an der Schwierigkeit, es für sich selbst umzusetzen.
      Viele liebe Grüße
      Tina

  19. Bienenstube schreibt:

    Ein bemerkenswerter Text den du dort geschrieben hast, ich bin wahrscheinlich auch mit meinen nun bald 37 Jahren nicht dazu bereit mich meiner eigenen Vergangenheit und den Erfahrungen dieich sammeln musste zu stellen, auch wenn sie ein Teil von mir sind und mich zu dem Menschen gemacht haben der ich nun mal bin. Aber wer weiss, vielleicht finde ich irgentwann ebenfalls mal den Weg mit meiner Vergangenheit abzuschliessen und sie nicht in eine Kiste zu stecken und im Hirn gaaaanz weit nach hinten zu verbannen.

  20. Vere Mami Rocks schreibt:

    Danke, dass Du das sagst mit dem Trotzen und Fallenlassen können. So habe ich das noch nie gesehen. Und das mit dem Verantwortung zurückgeben an das Kind, ist sehr gut. Tolle Perspektiven, toller Text. Alles Liebe, Verena

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